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Großer Rosennock – Höchste Erhebung der Nockberge in Kärnten

Veröffentlicht am 22. April 2014 von

Wie auch schon die letzten beiden Male, bin ich auch diesmal wieder in den Nockbergen unterwegs. Bei der folgenden Tour gehts auf den Großen Rosennock, der die höchste Erhebung der Nockberge in Kärnten darstellt. Das Wetter war auch diesmal traumhaft und die Wanderung hat sich sowohl sportlich als auch optisch vollkommen ausgezahlt.

Gebirgsbach auf dem Weg zum Rosennock

Dieses Mal starte ich nicht von der Nockalmstraße aus, sondern von der Erlacherhütte, die über die Alpenstraße nicht zu erreichen ist. Zuerst geht es ein Stück lang auf einem breiten Güterweg entlang bis zur Feldhütte. Etwas weiter oben kann man sowohl rechts als auch links zum Rosennock gelangen. Ich entscheide mich für den rechten Weg, der mich an der beeindruckenden Zunderwand vorbeiführt.

Die Landschaft der Nockberge ist wirklich malerisch und immer wieder eine Augenweide. Die Touren in diesem Gebiet sind zwar nicht sonderlich anspruchsvoll, dafür bekommt man aber einiges zu sehen. Immer wieder komme ich an herrlich farbenprächtigen Blumen vorbei und entdecke unzählige Gebirgsbäche.

Alm-Blumen am Großen Rosennock

Nach weiterem mühelosen Aufstieg erreiche ich den Nassbodensee. Dieser bietet Abkühlung und natürlich auch einen traumhaften Anblick. Von hier geht man einen kleine Steig hinauf, bis man zum Gipfelrücken kommt. Ab da wird es wirklich anstrengend für mich. In unmenschlicher Hitze gehe ich den steilen Weg hinauf zum Gipfel. Aber falsch gedacht – als ich oben ankomme, sehe ich, dass nochmal so ein Steilstück vor mir liegt. Diesen habe ich von unten nicht gesehen. Also nochmal das Ganze. Als ich dann endlich oben ankomme, die nächste Überraschung – noch ein Hügel. Wenn man den Berg nicht kennt und einem die Zunge bereits heraushängt ist das wirklich ein bisschen gemein! Das ist dann aber auch wirklich der letzte Hügel und ich erreiche endlich den Gipfel.

Am Gipfel des Großen Rosennocks

Der Ausblick ist fabelhaft und ich gönne mir nach der Anstrengung eine ausgiebige Pause. Den Abstieg mache ich wieder über den gleichen Weg. Die Tour ist nicht besonders anspruchsvoll aber gerade bei hohen Temperaturen ist das letzte Stück sehr kräftezehrend und scheint auch nicht enden zu wollen. Dennoch wird man für die Mühen am Gipfel reichlich belohnt! Bergsteigerherz, was willst du mehr?

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