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Großer Königstuhl – Bei Traumwetter in die Nockberge

Veröffentlicht am 05. Oktober 2013 von

Diesen Sommer war ich ja schon mal in den Nockbergen, am Pfannock. Da die Gegend sich für leichte Wanderungen anbietet und ich in letzter Zeit recht unsportlich war, entscheide ich mich wieder für die Nockberge – diesmal bei schönem Wetter auf den Großen Königstuhl (2.336m).

Beim Aufstieg auf den Königstuhl

Meinen Ausgangspunkt, das Karlbad, erreiche ich wieder über die Nockalmstraße, auf der man heute, dank des schönen Wetters, eine traumhafte Aussicht hat. Der Parkplatz befindet sich etwas oberhalb des Karlbads. Von dort aus starte ich dem Weg 117 folgend. Gleich am Anfang der Tour geht es hier ziemlich steil hinauf. Also keine Aufwärmphase für mich, sondern gleich in den Steilhang… Doch wenn man das erste Stück geschafft hat, wird man mit einem herrlich kalten Gebirgsbach belohnt. Von denen gibt es entlang der weiteren Strecke noch viele zu sehen. Für Abkühlung ist hier also gesorgt.

Nach dem anstrengenden Start der Tour kann man weiter oben dafür ein relativ langes Stück über gerade Almwiesen spazieren. Hier kann ich wieder etwas Kraft tanken und die Naturlandschaft bietet einen reizvollen Anblick. Bald gibt es eine Abzweigung zum Weg 125, welchem ich folge. Dieser führt auf den Karlnock, der zu überqueren ist, um auf den Königstuhl zu kommen. Der Anstieg ist wieder etwas steiler, aber nicht wirklich anspruchsvoll. Vom Gipfel des Karlnocks ist es dann nicht mehr weit.

Am Gipfel des Karlnocks. Im Hintergrund der Königstuhl.

Bis zu meinem Ziel ist es von hier an nur noch ein kleiner Spaziergang. Zuerst ist es auf dem Gipfel recht voll, doch nach einiger Zeit macht sich die Gruppe an den Abstieg, sodass ich fast ganz alleine bin, was ich persönlich sehr genieße. Die Aussicht ist diesmal um einiges besser als beim letzten Mal.

Beim Abstieg entscheide ich mich für eine andere Route und folge dem Weg 125 weiter bis zur Königstuhlscharte. Hier geht es schnell bergab bis… ja bis… wo bin ich eigentlich? Wo war die letzte Markierung?? Ja, ich habe es geschafft, mich auf einem ausgezeichnet markierten Wanderweg zu verirren! Nun ja, ganz verirrt habe ich mich auch nicht, aber ich komme plötzlich über dem eigentlichen Weg heraus. Dies entpuppt sich jedoch gleich als Glücksfall, da ich auf eine wunderschöne Almwiese gelange, wo ich noch einige schöne Fotos machen kann.

Almwiese mit Glockenblumen

Wieder auf dem richtigen Pfad komme ich bald bei meinem Ausgangspunkt, dem Karlbad, an. Die Tour war rein optisch ein voller Erfolg und bis aufs erste Steilstück auch leicht zu wandern. Die unsägliche Hitze, die diesen Juli herrschte, brachte mich aber ganz schön ins Schwitzen 🙂

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