Ehrlich sind sie, die Kärntner! Vor allem in Kärntens beliebtester, aber auch wahrscheinlich einziger Tramwaystation. In den sommerlichen Monaten können sich die durstigen “Fahrgäste” im Gastgarten des Buffets Tramway an der Lend gemütlich machen. Beim GTi-Treffen am Wörthersee ist hier die Hölle los, aber Personal und Gäste waren trotzdem sehr entspannt, nett und vor allem auch ehrlich.
Die Dame, die nicht gerade wenig Stress mit GTi-Fahrern, Radlerurlaubern und Spaziergängern in Maria Loretto zu tun hatte, war ausgesprochen aufmerksam. Neben der Zubereitung von Berner Würstel und Essigwurst ist man hier noch immer freundlich.
Die besagte Dame am Tresen hat mir meinen Gewinn beim Murauer-Gewinnspiel auch gleich feierlich überreicht. Ein Grund mehr sich hier über die zwischen dem Strandbad Klagenfurt und Maria Loretto stehende Tramwaystation noch mehr zu freuen. Übrigens Radler und Skater haben mit diesem “Fixpunkt” sicher die noch größere Freude, als diese Gäste
Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte entweder am großen Strandbad Parkplatz oder schon beim Minimundus parken und durch den Europapark der Lend entlang zur “Tramway”spazieren. Am meisten Spaß macht aber die Anfahrt mit dem Drahtesel, entlang des Radweges an der Glan, wie es hier schon gemacht wurde.
Infos:
Tramway Buffet in der Wilsonstraße 39. Geöffnet bis Ende September, täglich von 10.00 bis ca. 20.00 Uhr. Bei Schlechtwetter bleibt die Tramway allerdings geschlossen.
Daniel Blümel schreibt in der Broschüre “Lokalrunde”, welche sich an Studierende in Klagenfurt richtet:
“Das müssen noch Zeiten gewesen sein, als Klagenfurt eine Straßenbahn hatte! Viel ist davon nicht übrig, nur ein paar Schienen entlang des Lendkanals. Aber die Nostalgie hat Früchte getragen; ein ausgedienter Waggon wurde zum Buffet umfunktioniert und auf ebendiese Schienen gestellt. Da steht es nun, das Tramway-Buffet, ein geniales Kleinod. Den ganzen Sommer über wartet es auf seine Gäste, Fahrgäste, wenn man so will. Fahrkarte benötigt man keine, nur ein wenig Hunger oder Durst, beides wird bestens gestillt. Man sitzt im Gastgarten und vergisst die Zeit. Eine Zeitmaschine vor den Toren der Stadt. Und wenn man dann überall gewesen ist und doch nirgends, geht man zufrieden nach Hause, zufrieden und nur um wenige Euros erleichtert.”
Die Broschüre kann man übrigens hier bestellen.















Ja, es ist schon faszinierend, wie Heinz und Caroline die Sache dort mit viel Herz trotz oft größtem Stress seit Jahren meistern. Buffet zur Tram: Die Nr.1 für bodenständiges Fast(auch Slow)food.