Kärnten Blog

Kärnten isst wie es ist. Lokal. Regional. Phänomenal.

Veröffentlicht am 16. Februar 2014 von

„Kartoffelsteinpilzsuppe mit gefüllten Teigtaschen, Rindsrückenschnitte vom Hinterwälder Rind mit gefüllten Kartoffeln, Defregger Grantensenfsauce und Wurzelgemüse, Magische Winterwaffel mit Mallnitzer Schwarzbeeren, Haselnussschaum und Holunderapfelspalten.“

Eigentlich würden diese Zeilen ausreichen. Um zu beschreiben, was ich als Kärntentracker auf unserer Tour kulinarisch so alles erleben darf. Doch ich möchte etwas weiter ausholen. Als Hobbysportler ernähre ich mich ja nicht nur von Power-Riegeln und Energy-Getränken. Möchte man vielleicht meinen. Ich kann mich auch dem Genuss frönen und es mir so richtig geben. Wenn die Gelegenheit passt und wenn ich, vorher auch ordentlich Kalorien verbrennen konnte. Das reinigt das Gewissen und aktiviert die Geschmackssenoren. Das können sie mir glauben.

foto dr cristian gemmato - www.gemmato.comAngefangen habe ich meine Kärntner Genuss Tour in Bad Kleinkirchheim beim „Ski vor 9“ mit Franz Klammer samt einem Frühstück der lokalen und regionalen Extraklasse nach 11. Zubereitet von TV Koch Marco Krainer im Bergrestaurant der Kaisberburgbahn. Nachdem ich von den Mahlzeiten ein gutes Frühstück am meisten liebe und schätze, war ich an diesem Morgen wie im Schlaraffenland. Eine selbst gemachte Butter auf einem selbst gebackenem Schwarzbrot, dazu abwechselnd Bio-Schinken, verschiedene heimische Käsesorten oder eine selbst eingemachte Marillenmarmelade. Nach 2 Stunden auf den Brettern, schmeckte dieser Hochgenuss sogar doppelt. Ich kann dieses kulinarische Gaumenerlebnis mit bestem Wissen und Gewissen empfehlen. Es zahlt sich echt aus.

foto dr cristian gemmato - www.gemmato.comDie Tage in Bad Kleinkirchheim verbrachte ich im Hotel Pulverer. Das ****Hotel hat schon eine sehr lange Tradition mit einer ausgezeichneten Küche. Auch hier findet der Gast das beste aus der Region. Bunt gemischt. Sowohl Morgens als auch Abends. Egal ob es jetzt der Fisch aus der eigenen Fischzucht ist. Oder der Glundner Kas, der Reindling sowie die hauseigenen Marmeladen. Jedes Gericht, jedes Produkt ist ein Höhepunkt. Schön hergerichtet und geschmackvoll zubereitet. Das Auge ist im Hotel Pulverer der beste Appetitanreger. Widerstehen? Zwecklos und sinnlos. Zugreifen. Denn ein Hotel Pulverer gibt es nur 1x. Und wer glaubt, das sei zu viel, der kann im hauseigenen Fitnessraum sein Gewissen beruhigen. Ich habe das mehrmals getan. Und es ist befreiend. Für den Kopf, den Bauch und für die Hüften.

foto dr cristian gemmato - www.gemmato.comNächste Station. Bitte genießen. Zielort: Heiligenblut. Das schönste Dorf am Berg. Dem Großglockner. Ort des Geschehens: Der Glocknerhof. Das traditionsreiche Haus mitten im Ortskern steht auf Bio. Und das ist gut so. Bio aus der Region der Hohen Tauern. Brot, Butter, Käse, Schinken, Honig, Marmeladen …. zum Frühstück. Und auch sonst findet sich bunt gemischt lokales und regionales im Menü- und Speiseplan. Sofern sinnvoll, machbar und auch vertretbar. Die Gäste wollen ja auch eine entsprechende Abwechslung. Heiligenblut hat eine lange bäuerliche Tradition in der Zubereitung landwirtschaftlicher Produkte, welche man hier weiterlebt. Nicht nur im Glocknerhof. Auch das Panoramahotel Lärchenhof setzt auf das selbe Pferd. Das ist gut so. Das ist Genuss.

foto dr cristian gemmato - www.gemmato.comEin weiterer kulinarischer Hochgenuss-Höhepunkt auf unserer Reise durch Kärnten war der Besuch bei Erich Hohenwarter vom Sonnenhof in Mallnitz. Sein eigens gebautes Eisdome am Tauernberg bietet einen ganz besonderen magischen Moment. Eben jenes Menü, welches ich anfangs dieses Blogbeitrages erwähnt habe. Direkt vor Ort zubereitet. Im Eis. Suppe, Hauptspeise und einen kaum überbietbaren süßen Abschluss. Da wird einem trotz kalter Füße warm ums Herzerl. Und ums Baucherl. Meines musste sich ganz schön dehnen damit alles Platz finden konnte. Ich wollte und musste brav aufessen. Erstens, weil es echt deliziös geschmeckt hat und zweitens wegen des Wetters. Das schöne Wetter. Hat mir meine Mama so erklärt. Meine Empfehlung: Der Eisdom ist Samstag und Sonntags geöffnet. Dienstags ab einer Vorbestellung von mindestens 4 Personen. Infos hier.

foto dr cristian gemmato - www.gemmato.comVorest letzte Station machte ich vor ein paar Tagen im Kollers vor, während und nach meinem Besuch am Goldeck. Das ****S Haus ist eine optische und kulinarische Augenweide. Ich zeige gerne das Menü, welches am zweiten Tag unseres Aufenthaltes zu Auswahl gestanden ist. Am ersten Tag, habe ich das Abendessen streichen müssen. Denn der Eisdom war noch nicht verdaut. So sind Hobbysportler. Man muss im Leben auch nein sagen können (und müssen). Umso mehr freute ich mich auf den zweiten Abend, den ich selbstverständlich im Speisesaal des Wellness Hotels verbracht habe. Am liebsten hätte ich die Karte von oben nach unten durchgekostet. Ein Morgenlauf, ein Skitag am Goldeck und ein Besuch der großzügigen Saunalandschaft samt Außenbecken im Millstätter See hätten mir das erlaubt. Die Gepflogenheiten des Hauses leider nicht. Es wäre etwas unverschämt gewesen. So wählte ich das Rehconsommé mit Haselnuss-Nockerl, das Risotto vom Muskatkürbis mit Entenbrust und den rosa gebratenen Hirschrücken im Haselnussbiskuit. Letzter hat mir gezeigt wie zart Fleisch zubereitet werden kann. Der Hirsch wäre mir fast im Gaumen dahingeschmolzen. Lukullisch eine Meisterleistung. Die Topfenknödel waren dann das sprichtwörtliche Tüpfelchen auf dem i. Eigentlich zwei Tüpfelchen. Nein. Ganze drei.

Es waren geniale gaumenfreudige Tage, welche ich mit Christoph in Kärnten verbringen durfte. Zum Glück ist unsere, meine, Reise noch nicht zu Ende. Ich freue mich schon auf Teil zwei. Die Region Villach wartet. Wir werden die Gerlitzen besuchen und im Hotel Pacheiner hoch oben bei der Sternwarte übernachten. Dann werden wir die Kärntentherme besuchen und im Hotel Karawankenhof unsere Zelte aufschlagen, bevor es anschließend aufs Nassfeld geht.

Was wir erleben werden und vor allem, was wir wieder aufgedeckt bekommen werden, lesen sie hier.

Für die Kärntentracker @CristianGemmato.

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Weitere Bilder:
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