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Die Morende aus der Hofküche

Veröffentlicht am 05. Januar 2015 von

Wunderschöne Abfahrten im Pulverschnee findet man auf den beinahe unberührten Tiefschneehängen im Kärntner Lesachtal. Aber auch kulinarisch hat man hier einiges zu bieten.

Nach einer solchen Skitour, kann man im Lesachtal eine köstliche Jause genießen.

Morende – Frigga, Schlipfkrapfen und Co

Nach dem Winterurlaubsvergnügen im Firn sollten sich die Wintersportler die „Morende“ schmecken lassen. Noch nie davon gehört? Es handelt sich dabei um eine zünftige Kärntner Jause aus den Hofküchen des Lesachtals, die aus kalten und warmen Köstlichkeiten wie abgebratenen Speck mit Almkäse (Frigga), Aufstrich, gefüllte Teigtaschen (Schlipfkrapfen) und oft auch Speckknödel besteht. Auch Süßes wie Krapfen oder die Lesachtaler Stockplattln, gehören zu so einem Streifzug durch die Lesachtaler Bauernküche dazu.

Der alte Lesachtaler Dialektausdruck „Morenden“ hat seinen Ursprung im angrenzenden Italien und bedeutet soviel wie „Mahlzeit“ oder „Jausenzeit„.
Einen Ausflug durch die Lesachtaler Bauernküche sollte man sich gönnen und dabei die typischen, liebevoll zubereitete Spezialitäten von heimischen Bergbauernhöfen genießen. Dazu reichen die Wirte des Lesachtals das ofenfrische „Lesachtaler Brot“, eine Köstlichkeit aus den Backstuben der Bauern aus dieser besonderen Region.

Tipp für die Feinspitze unter euch: Abends könnte dann ein Bratl vom „Lesachtaler Lamm“ auf den Tisch kommen.

Skitipp aus dem Lesachtal

Aber diese kulinarischen Belohnungen sollen ja erst verdient werden. Am Besten bei Wintersport in der einzigartigen Naturkulisse. Skifahrer und Snowboarder starten am Besten ihren zwei- bis vierstündigen Aufstieg im Tal, um danach bis zu 1.600 Höhenmeter im unverspurten Tiefschnee zwischen Bäumen, Heuhütten und Almen ins Tal zu schwingen.

Zwecks Beratung und Planung bietet das Lesachtal speziellen Routenservice, Ausrüstungsverleih und Guides an. Ins Abenteuer „Skitour“ können schon Anfänger (ab Stemmschwung-Niveau) unter erfahrener Leitung einsteigen und beispielsweise zum halbtägigen Schnupperangebot greifen. Wenn es Snowboarder „powdern“ lassen wollen, bewältigen sie den Aufstieg mit Schneeschuhen. Am Gipfel tauschen sie diese für unverspurte Winterlust gegen das Board.

Infos: www.alpinschule-lesachtal.at, www.carnicoalpin.com/winter, www.go-vertical.at und www.kaernten.at.

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