Kärnten Blog

Weißensee: Spielplatz der Kärntentracker

Veröffentlicht am 27. Juli 2014 von

Der Weißensee ist der höchstgelegene der Kärntner Badeseen und liegt auf einer Seehöhe von 930m. Mit dem Auto zugänglich ist er ausschließlich über den Kreuzberg, entweder aus dem Gailtal kommend über Weißbriach oder aus dem Drautal. Ich kenne den Weißensee seit Jahren und schätze die Region aus vielen Gründen. Die Region ist sehr relaxt und freundlich.

Nicht Chi-Chi betört den Gast, vielmehr bodenständiges Ambiente und natürlich das großartige Panorama der Berge und des Sees. Der Seeufer selbst ist größtenteils unbebaut und im westlichen Teil auch nicht mit Straßen aufgeschlossen. Außerdem soll jedes Hotel und Beherbergungsbetrieb über einen eigenen Zugang zum See verfügen!

Ich besuche den Weißensee im Anschluß an das Nassfeld und erlebe ein erstaunlich anderes Umfeld. Techendorf ist ein kleiner Ort und Straßenverkehr wird fast gänzlich unterbunden. Der Gast bewegt sich per Pedes oder auf dem Rad und für weitere Strecken bietet sich die lokale Schifffahrt an.

Cristian und ich wählen das Mountainbike und machen uns mit Wolfgang auf, die Naggleralm zu erklimmen. Ein schweißtreibendes Unterfangen, das ich nach einiger Zeit durch den Transport mit der Bergbahn ersetze, um Cristian und Wolfgang nicht zu sehr in ihrem Drang nach Höherem zu bremsen!  Die Naggleralm wird seit ein paar Jahren von der überaus charmanten Almut bewirtschaftet, die ein internationales Team um sich geschart hat.

Liebevoll, biologisch und mit regionalen Produkten werden die Gäste umhegt und gepflegt, stilistisch dem Weissensee, konzeptionell aber internationalem Niveau verpflichtet. Schön sowas zu sehen! Nach einem herrlichen Schwarzbeerschmarren (Mehr ließ der Zeitplan nicht zu!) ging der Ritt hinunter zum Weißensee weiter und ich hatte Glück, keine Fritzelacke zu reissen!

Trainerwechsel und wir stehen auf Segways! Charmant von unserer Guidette eingewiesen und geführt, umrunden wir den westlichen Teil des Sees, teils auf Asphaltwegen, teils Schotter und teilweise im Gelände, was viel Spaß macht, aber ein wenig Gewöhnung braucht! Lustig war es auf jeden Fall und eine schwere Empfehlung für die Gäste des Weissensees.

Die verbrauchten Kalorien füllen wir köstlich im Weißenseehaus auf und freuen uns auf einen weiteren und hoffentlich längeren Aufenthalt am Weißensee.

Bis bald! Im August komme ich wieder

Kärntentracker Christoph aka eaglepowder

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