Kärnten Blog

Mittelkärnten – Burgen, Wein und Kulinarik

Veröffentlicht am 26. September 2014 von

Wer kennt Mittelkärnten nicht. Erinnerungen an Autofahrten gegen Süden, die berühmte 17er Bundesstraße zwischen Wien und Triest. Eintauchen nach Kärnten, vorbei an der Hirter Brauerei, Friesach, St.Veit, immer weiter auf dem Weg nach Süden. Aber seid Ihr einmal stehengeblieben, abgefahren, habt die Orte und Burgen besucht, gegessen und getrunken?

Beschriebene 17er Bundesstraße führt auch mich mit Cristian nach Mittelkärnten, auf dem Weg zum Gipfelhaus Magdalensberg. direkt neben der Kirche auf dem 1058m hohen Berg. Hier schmieden wir unsere Pläne für die nächsten Tage, hoch über St.Veit, bestens bewirtet von der Familie Skorianz. Den Sonnenuntergang sehen wir noch, ich empfehle aber, den herrlichen Blick über Kärnten bei bester Sicht zu genießen oder auch herbstlichen Nebelfeldern ebendorthin zu entfliehen. Ein erstes Highlight, ein Muss für jeden Besucher.

Genächtigt wird im idyllisch gelegenen Hotel Moorquell, einem Haus mit vielen Angeboten, vom eigenen Schwimmteich über Tennisplätze hin zu einer beachtlichen Sauna und SPA-Landschaft. St.Peter ist also eine Reise wert, ideal gelegen im Umfeld des Längsees und der Burg Hochosterwitz, welche unsere erste Station des frischen Tages ist, der uns sommerlich erwartet. Hoch erhebt sich die Burg über das Kärntner Land, aufwändig restauriert und auch Personen mit eingeschränkter Mobilität über einen Lift zugänglich. Der Blick ins Land ist einzigartig und auch die geschichtlichen Einblicke bei der Burgführung empfehlenswert, kurzweilig und unterhaltsam. Solltet Ihr im Advent in der Gegend sein, bietet sich der Adventmarkt als Empfehlung an.

Auf dem Weg zwischen der Burg und St.Veit strahlt ein weiteres Unikum. Hoch erhebt sich Burg Taggenbrunn aus dem Land und die ersten Weingärten sind zu sehen, ein Zeichen dafür, dass in Kärnten nicht nur Bier gebraut wird, sondernd die Tradition des Weinbaus eine Wiederauferstehung feiert. Für eine Besichtigung fehlte zwar die Zeit, aber ich hoffe auf Herrn Alfred Reidl und eine Begehung der Weingärten im Frühjahr!

Unsere Reise führt uns weiter an den Längsee, in das prachtvoll renovierte Stift St.Georgen, einem Refugium über dem Längsee, dass Erinnerungen an die Toskana wach ruft. Von Gärten umringt sitzt der Gast mit Blick zu den Karawanken und genießt die vorzüglich Küche. Der stftseigene Badeplatz am Längsee ist nur einen kurzen Spaziergang entfernt und macht St.Georgen so zu einem idealen Ziel für genussvolle Tage, egal ob im Zuge eines Seminars oder privat.

Eine große Kärntentracker Empfehlung, genau so wie die ebendort verkosteten Weine des Guts Vinum Virunum, die nichtnur vorzüglich munden, sondern wohl auch maßgeblich für den aufkeimenden Ruf Kärntens als Weinland mitverantwortlich sind. Das Thema Wein und Kärnten werde ich mit Sicherheit noch näher beleuchten und gesondert erforschen.

Der Tag findet seinen genussvollen Abschluss beim Schumi, dem Oberen Moser in Reipersdorf nahe St.Georgen am Längsee. Vorzügliche Küche abgerundet mit den Weinen der Region lassen den Gast zufrieden dem nächsten Tag entgegensehen, der uns nach Friesach bringt, der ältersten Stadt Kärntens. Auch Friesach leidet ein wenig am 17er Syndrom. Jeder kennt es, wenige haben es gesehen. Und Friesach ist mehr als sehenswert. Umgeben von alten Stadtgemäuern und einem Wassergraben präsentiert sich Friesach frisch herausgeputzt, renoviert und schön gemacht für seine Gäste.

Nimm Dir die Zeit, und schau es Dir an. Die Burg, die Stadt, eine weitere Kärntentracker Empfehlung abseits der touristischen Trampelpfade, dafür so nahe am Kärntner Klassiker, der Brauerei Hirt! Hier sollte man nicht nur einkehren und vorzüglich essen, sondern auch die Privatbrauerei besuchen, die für einige der besten Biere Österreichs verantwortlich ist.

Nahe Hirt und Friesach befindet sich der eingang zum Gurktal, schon im nördlichen Teil Kärntens gelegen. Idyllisch, grün und breit gleitet man gegen Domstift Gurk, sollte aber dringens in Straßburg stehenbleiben, um bei Meister Seiser, dem Speckkaiser 2014, so viel Speck wie möglich einzukaufen. Einen besseren luftgeselchten Speck werdet ihr nämlich kaum finden, egal ob Karree, Hirsch, Bauch oder Lardo. Allein hierfür lohnt der Weg nach Mittelkärnten!

Abgeschlossen wir unsere Tour de Mittelkärnten im Domstift Gurk, einem Prachtbau, der massiv im Gurktal Präsenz zeigt und zur Buße nach den Speckfreuden bei Meister Seiser einlädt.

Fazit: Mittelkärnten war im Zuge der Kärntentracker sicher ein Highlight, wohl bedingt durch die Fülle der Möglichkeiten und Angebote, niemals aufdringlich, immer charmant. Eine wunderbare östereichische Kulturlandschaft, angereichert durch kulinarische Erlebnisse und historische Einblicke. Vielleicht war ich auch überrascht, weil ich Mittelkärnten eben nur durch die B17 kannte. Das das läßt sich eben ändern…..

Christoph aka eaglepowder für die Kärntentracker

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