Kärnten Blog

Klagenfurt am Wörthersee: Fein essen. Fein radeln.

Veröffentlicht am 20. Juli 2014 von

Klagenfurt ist für mich Wörthersee. Weil ich am See aufgewachsen bin. Weil der See der Stadt ihren mediterranen Charakter gibt. Weil man das Wasser spürt. Aber eben nicht nur. Wenn ich zurückdenke, war Klagenfurt auch immer die Stadt der Radfahrer.
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Hunderte, die am Lendkanal entlang zum See fahren. Die Räder vor den Strandbad. Und genau dies galt es diesmal wieder zu entdecken, unter besonderer Berücksichtigung der kulinarischen Möglichkeiten der sonnigen Landeshauptstadt.

So wurde ich gemeinsam mit Cristian, den Kärntentrackern, eingeladen, einen Erkundung in und um Klagenfurt auf Fahrrädern durchzuführen. Zentral in der Getriedegasse untergebracht, erfreut uns Klagenfurt schon am ersten Abend mit herrlicher Altstadtkulisse, Cafes und Lokalen rund um den Alten Platz, die einladen, den Italiener in sich zu entdecken und dem Treiben zuzusehen.

Ein paar Schritte vom Alten Platz entfernt, in der Tabakgasse Numer 4, finden wir dann auch genau das, was dem Abend ein genussvolles Ende gibt: die Osteria dal Conte, trefflich auch Osteria Klagenfurt genannt! Ein Dank für den Tipp geht übrigens an @Werkmeister !

Stilvolles Ambiente empfängt den Gast, im Eingangsbereich mit einer Bar und Stehtischen, gefolgt von einem sehr italienischen Speiseraum (der im Übrigen voll war/Ein gutes Zeichen). Perfekt am Punkt präsentiert sich das Risotto Frutti di Mare, genau so wie die Nudeln, die Cristian in Anbetracht der folgenden Radtour vervorzugt (Triathlet!). Empfehlenswert auch das Angebot an offenen Weinen!

Der folgende Morgen empfängt uns sonnig und warm, genau wie unsere Radguides Sigi und Carmen. Der Verleih der Räder am Neuen Platz geht schnell und unbürokratisch vonstatten und unsere erste (Doppel-)Radtour kann beginnen. Schnell hat man das städtische Gebiet über Lehndorf verlassen und radelt in der Ebene gegen den Herzogstuhl.

Carmen zeichnet sich durch geschichtliches Wissen aus, erklärt die historischen Umstände, bevor wir den Berg erklimmen, um das Kärntner Freilichtmuseum zu besichtigen. Noch ein paar Höhenmeter, und der prächtige Dom von Maria Saal wartet auf unserer Radtour rund um Klagenfurt. Wir gönnen uns eine Kaffeepause und machen uns dann gegen Osten der Stadt Klagenfurt über das Gebiet des Flughafens auf, den Ebenthaler Wasserfall zu besichtigen. Nach einer weiteren „Holler G`spritzt“ Pause erreichen wir am Nachmittag wieder den Neuen Platz.

Für den Abend checken wir einen Urkärntner als local Guide ein, um die Kalorienvorräte wieder auszustocken und uns für den nächsten Tag vorzubereiten. Christian zeigt uns das offensichtlich frisch erblühende Viertel um die Osterwitzgasse und wir entscheiden und für das Gasthaus „Zum heiligen Josef“.

Eine vorzügliche Wahl! Hervorragende Fleischqualität und exzellente Zubereitung der Speisen machen wirklich Freude und das Preis-Leistungsverhältnis ist mehr als angemessen! Dazu noch Top-Service und freundliche Gesichter sind garantiert. Wirklich sehr empfehlenswert!

Radtag 2 bringt dann eine Überraschung mit sich: Wir sind eine Radgruppe geworden! Wie eingangs beschreiben machen wir uns am klassichen Radweg entlang der Lend auf zum Wörthersee. Die Seebühne war schon für die Starnacht vorbereitet, nur Helen Fischer wurde atemlos gesucht, aber nicht gefunden. Traumhaft der türkise See machen wir uns dem Friedlsteg entlang auf zum Kropfischbad, um von dort das Kreuzbergl gemeinsam zu umrunden. Unterbrochen wird diese Route von einer Einkehr im Schloss Falkenstein, von wo es dann ausschließlich bergab zurück nach Klagenfurt geht.

Alle drei Routen sind auch von wenig geübten Radlern machbar und die Guides sind bemüht, ein den Gästen angepaßtes Tempo zu wählen. So bleibt mir ein positives Resume unseres Ausfluges.

Klagenfurt ist Wörthersee, aber eben auch viel mehr. Mediterraner Flair und radfahrerische Möglichkeiten ergänzen sich hervorragend mit dem Türkis des Wassers. Gastfreundschaft und kulinarische Möglichkeiten empfangen den Gast. So kann ich eine Reise in unsere südlichste Landeshauptstadt nur wärmstens empfehlen!

Für die Kärntentracker

Christoph aka. Eaglepowder

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