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Eine Herberge für Blitz und Donner

Veröffentlicht am 15. Dezember 2008 von

Der Katschberg hat seinen Gästen allerhand zu bieten. Seit heuer sogar zwei Rentiere.

Sein Kennzeichen ist eine leuchtend rote Nase. Seine Heimat der hohe Norden, seine Stärken Kraft und Schnelligkeit: Rudolph, das Rentier. Zwei Weihnachtsschlittenkollegen mit den berühmten Namen „Blitz“ und „Donner“ leben seit diesem Jahr auf dem Katschberg, wo man sie jederzeit besuchen kann.

„Ich mag diese Weihnachtsgeschichte so gerne und deshalb heißen meine beiden Rentiere Blitz und Donner“, erzählt Andreas Neuschitzer, Land- und Gastwirt am Katschberg, dem die beiden „Lappländer“ gehören.

Zweieinhalb Jahre ist Donner, der Mann im Tierduo, alt. Und Blitz, das weibliche Rentier, gibt es schon seit eineinhalb Jahren. „Aber Blitz hat eindeutig die Hosen an“, verrät Neuschitzer, der zum Geburtstag die beiden Tiere geschenkt bekommen hat.

„Im letzten Jahr hatte ich meinen Fünfziger. Ich wollte schon immer gerne Rentiere haben. Meine Freunde haben mir diesen Traum erfüllt und mir das Paar geschenkt.“ Glücklicherweise zuerst in Gutscheinform, damit Landwirt Andi ausreichend Zeit hatte, um sich auf die „Einwanderer aus dem hohen Norden“ vorzubereiten. „Ich musste mich erst intensiver damit beschäftigen, was sie fressen und wie die Tiere, die mit vier Jahren ausgewachsen sind, am liebsten leben.“

Seit September 2008 sind Blitz und Donner auf eine eigene Weide mit Baumbestand am Katschberg gezogen und fühlen sich „rentierwohl“. „Sie fressen mittlerweile aus der Hand. Doch so zutraulich wie Pferde werden sie nicht, auch wenn sie charakterlich absolut gutmütig sind“, so die Erfahrungen des „Lappen“ vom Katschberg. Sein größter Herzenswunsch ist es, dass Donner einen Schlitten mit ein bis zwei Personen leicht durch den Schnee zieht. „Aber dafür muss ich ihn erst ans Geschirr gewöhnen. Bevor ich ihm das anlegen kann, muss er das messerscharfe Geweih abwerfen“, sagt Neuschitzer und freut sich aufs Training.

In circa einem Jahr wird er die Rentiere mit einem Stockmaß von 1,25 Meter an den Schlitten gewöhnt haben. „Das geht mit viel Übung und Belohnung“, weiß Neuschitzer, der für das Rentierduo Baummoose in der Tasche hat. „Das sind ihre Leckerlis“, so seine Erfahrungen in den letzten Monaten, in denen sich Blitz und Donner bestens am Katschberg einge„rent“ haben.

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One Response to Eine Herberge für Blitz und Donner
  1. Hallo Andreas
    Habe heute mal bei den Bildern der Rentiere im Internet geblättert.habe auch dein Foto von Blitz und Donner gesehen. Ich habe auch seit 5 jahren Rentiere, muß dazu sagen mit viel Pech verbunden. wenn du möchtest können wir uns ein paar tips und erlebnisse austauschen
    Liebe Grüße Kerstin

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