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Kinogeschichte des Klagenfurter Stadttheaters

Veröffentlicht am 08. Juni 2010 von

96 Jahre Kino / 80 Jahre Tonkino / 55 Jahre 3D-Kino

Ausstellung über die Kinogeschichte des Stadttheaters im ehem. ORF-Sender am Lendkanal, ab 3. Juli 2010 in der Wilsonstraße 37 in Klagenfurt. In Zusammenarbeit mit den Nostalgiebahnen in Kärnten

Das Stadttheater Klagenfurt wurde am 22. September 1910 nach nur zweijähriger Bauzeit eröffnet. Dieses Jubiläum wird groß gefeiert, schon weniger bekannt ist, dass das Stadttheater am 2. Mai 1914 auch mit regelmäßigen Kinovorstellungen begann.

Zur Eröffnungsvorstellung wurde der monumentale Operettenfilm „Der Millionenonkel“ mit dem bekannten Volksschauspieler Alexander Girardi gezeigt. „Das Werk ist so geschickt zusammengestellt, daß es dem Künstler Gelegenheit gibt, sich dem Publikum in nicht weniger als fünfzig Paraderollen zu zeigen.“, schrieb – anerkennend – die Klagenfurter Zeitung.

Die Vorführungen waren nur für die spielfreie Zeit im Sommer 1914 geplant, durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde das Lichtspieltheater im Stadttheater jedoch zur Dauereinrichtung.

Aus dem – 1914 eröffneten – Stadttheater-Kino wurde 1930 ein Tonkino

Vor 80 Jahren – am Pfingstsamstag 1930 – wandelte sich das Stadttheater-Kino zum ersten Tonkino von Klagenfurt, gezeigt wurde „The Singing Fool“ mit dem allerersten Tonfilmstar Al Jolson.

Seit James Camerons „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ im Dezember 2009 startete, ist 3D im Kino wieder zum Thema geworden. Jedoch bereits in den frühen 50er Jahren des 20. Jahrhunderts gab es einen 3D-Boom.

Bereits Mitte der 1950er Jahre konnte man im Stadttheaterkino 3-D-Filme sehen.

Das Stadttheater-Kino – das technischen Neuerungen gegenüber immer sehr aufgeschlossen war – zeigte als einziges Klagenfurt Lichtspieltheater regelmäßig dreidimensionale Farbfilme. Im September 1955 war u.a. der Film „Küss mich Kätchen“ zu sehen, „eine bunte Bühnenschau, die entfernt mit Shakespeares ‚Der Widerspenstigen Zähmung‘ verwandt ist“, wie die Volkszeitung schrieb.

Die Sonderausstellung des Jahres 2010 im „Kleinen Klagenfurter Kinomuseum“ wird sich mit dem Stadttheater beschäftigen, das bis April 1962 auch ein Lichtspieltheater war. Die „Kleine Klagenfurter Kinogeschichte“ die sich auch weiterhin intensiv der Erforschung der Geschichte der Lichtspieltheater in der Landeshauptstadt widmet, beschäftigt sich 2010 mit dem Stadttheater, das auch einmal Kino war. Die Ausstellung – im ehem. ORF Mittelwellnsender am Lendkanal, Wilsonstraße 37 – ist täglich außer Montag vom 3. Juli bis zum 29. August 2010 von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen unter www.kinogeschichte.at

 

 

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