Kärnten Blog

Unterwegs am Drauradweg

Veröffentlicht am 02. Oktober 2009 von

Unsere Radtour, die in Oberdrauburg startete und ihren Ausklang in Lavamünd finden sollte, war ein wunderschönes Erlebnis. Kärnten entlang des Drauradwegs zu erkunden würde ich jedem empfehlen, der gerne am Drahtesel unterwegs ist. Was wir so alles erlebt haben, möchte ich hier gerne erzählen….

Start unserer Tour

Der Start für uns war in Oberdrauburg/Irschen, dann ging es über Simmerlach zum Schwimmbad Dellach im Drautal, wo wir Radler uns zum Start schon einmal erfrischt haben.

In Berg kamen wir bei der Waldschule „Arche Noah“ vorbei.

Die nächsten Stationen waren Greifenburg, danach Sachsenburg und Lendorf/Drau – inklusive eines weiteren Badestopps in dem auf dem Weg liegenden Freibad.

Übrigens hatten wir wirklich großes Glück, denn wir wurden auf der ganzen Strecke bis nach Villach von der Sonne begleitet. Kellerberg sorgte für ein gelungenes Highlight unserer Tour. Hier begegneten uns die „Weißensteiner Wassernixen“.

Sie sorgen im Sommer dafür, dass der Weg von Weißenstein nach Villach für begeisterte Radler nicht zur Durststrecke wird. Mit Unterstützung der Wassernixen gab es auch für uns für die weitere Fahrt „grünes Licht“.

Per Rad wurde die Skulpturenstraße, unter Führung des Veranstalters, besichtigt. Die Skulpturenstraße ist wirklich ein einzigartiges, kulturelles Highlight. Mitten am Radweg bei Gummern kann man die einzigartigen Kunstwerke, aus Krastaler Marmor besichtigen.

Das kleinste Kärntner Gebirgstal mit dem Marmorsteinbruch ist längst zu einem international bekannten Bildhauerzentrum geworden. Der kulturelle Rundgang in freier Natur gab uns neuen Schwung für die weitere Strecke nach Villach. Unterwegs haben wir noch ein Bad im Silbersee genommen, manch einer machte sich nicht die Mühe den Radlerdress hier abzulegen …

In Villach haben wir übernachtet. Die längste Strecke der Radtour wurde am nächsten Tag zurückgelegt. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Café Rosiello in Villach, ging es weiter in Richtung Wernberg. Zeitig haben wir uns in Villach wieder auf die Räder geschwungen.

Das ausgiebige Frühstück war ein notwendiges Rüstzeug, um die weiteren Anstrengungen bewältigen zu können.

In der Keltenwelt in Frög, tankten wir an den Kraftorten neue Energie.

Nicht nur durch die ausgiebige Stärkung, sondern auch durch die Kraftlinien vor Ort. „Die Kraftlinien an diesem Ort haben die gleiche Stärke wie bei der Quelle von Lourdes.

Eine Besucherin klagte, dass sie keine Kinder bekommen könnte. Nach dem Besuch unserer Kraftorte gab es für sie bald Nachwuchs“, so der „Keltenweltler“ Franz König. Auch wir konnten unsere „Batterien mit dieser Energie für die Weiterfahrt aufladen.

Die Kultstätte des heiligen Hain, die Fürstenhalle, ein Schaugrab und die antike Weltkarte sorgten für einen kulturellen Exkurs.

Dann ging es weiter, vorbei an Feistritz und dem Badesee St. Johann zum Schloß Ebenau. Im Schloß Ebenau, in der Galerie Judith Walker, wurde kulturelle Luft geschnuppert. Passend zum Namen „Rosental“ wurde ein Rosenpark errichtet. Im Schloss Ebenau gäbe es täglich kulturelle Aktivitäten wurde uns erzählt.

Tja, und wir freuten uns über die schöne Landschaft des Rosentals. Per Rad lernt man die Gegend ganz anders kennen. Das wäre mit dem Auto nie so möglich.

Danach radelten wir in Richtung Tipiland in Otrouza bei Ferlach weiter. Dort haben wir zwar keine Indianer angetroffen, dafür aber zwei Kärntner „Ureinwohner“ die mit der Zieharmonika aufgespielt haben.

Die Fahrt durch die schöne Landschaft des Rosentals, sorgte auch im Tippiland für eine ausgezeichnete Stimmung unter uns Radlern.

Unterwegs machten wir einen kurzen Einkaufsstopp in Gallizien.

Dort gibt es den wohl letzten echten „Tante Emma Laden“ der mir bekannt ist.

In der Buschenschenke Freudenberger, in Linsendorf, wurde ausgiebig gejausnet, bevor die Völkermarkter Bucht erreicht wurde. „Freuden“-berger heißt die Buschenschenke in Linsendorf nicht umsonst. Die Sonne strahlte auch noch als wir die Draubrücke bei Völkermarkt erreicht hatten weiterhin vom Himmel. So auch wir.

Beim Gasthaus am Stausee wurde ausgiebig gespeist, bevor der Tag mit einer romantischen Bootsfahrt am Völkermarkter Stausee ausklang. Am nächsten Tag ging es von Völkermarkt nach Ruden, dann von Eis nach Neuhaus – und dort wurde natürlich die Jauntalbrücke besichtigt. Todesmutig haben sich da ein paar Adrenalinjunkies von der Brücke gestürzt – mit Gummiseil natürlich! So mancher hat das Ganze sogar auf Video mitfilmen lassen.

Wir blieben trotz der Höhe im Gleichgewicht. Bei einer Hängebrücke hieß es absteigen…

… und in Lavamünd waren wir dann doch froh, das Ziel erreicht zu haben. Es war eine wunderschöne Tour die wir sicher wiederholen werden!

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