Dom zu Maria Saal – Ort der Kraft

Veröffentlicht am 05 September 2008 von Erlebnis.net

Nicht nur sehr religiöse Menschen sollten sich als Ausflugsziel auch die Wallfahrts- und Stiftskirche Maria Saal als Ziel vornehmen.

Der vom Bistum Salzburg entsandte Bischof Modestus gründete ein Chorbistum und weihte um 767 eine Marienkirche, “die Kirche der heiligen Maria in Karantanien”. Modestus, auch “Apostel Kärntens” genannt, wurde in der von ihm erbauten Kirche beigesetzt.

Noch heute befindet sich sein Grab im Dom. 1116 wurde erstmals die vom Salzburger Erzbischof Konrad in Maria Saal errichtete Propstei (Propst Roman) urkundlich erwähnt, was die Bedeutung des kirchlichen Standpunktes Maria Saal erneut unterstrich.

Ed und Johanna haben in ihrem Blog hier ausführlich über Maria Saal berichtet und auch Restaurant und Buschenschank-Tipps hier veröffentlicht.

Die Kirche in ihrer heutigen spätgotischen Form wurde Anfang bis Mitte des 15. Jahrhunderts mit den umliegenden Klostergebäuden zu einer Wehrkirche ausgebaut, was sich während der Türkeneinfälle 1473 -1483 bewährte.

Nach einem verheerenden Brand 1669 erhielt die Kirche bei der Wiederherstellung ihr heutiges Aussehen.

Bei dieser Gelegenheit wurde für den Nordturm die “Maria Saalerin”, Kärntens größte Glocke, gegossen und 1688 geweiht.

Der Wallfahrtsort Maria Saal ist eine wichtige Station am Hemma Pilgerweg von Sveta Ana in Slowenien nach Gurk.

Die Türme des Maria Saaler Doms sind aber nicht nur weithin über den Wallfahrtsort sichtbar, sondern in der ganzen Welt. Grund dafür ist die Homepage der Marktgemeinde. Unter www.mariasaal.at öffnen sich die Pforten des Ortes für virtuelle Rundgänge durch das Zentrum und seine Umgebung.

Zudem sind aktuelle Termine, sowie Informationen zur Marktgemeinde bequem von zuhause aus abrufbar. In den drei Sprachen Slowenisch, Italienisch und Englisch kann man beispielsweise die Geschichte Maria Saals nachlesen, oder sich über die vielfältigen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung informieren.

Kulturgüter und Zeitzeugen, wie Herzogsstuhl, oder Freilichtmuseum – Reit-, Wander- und Radwege, Sporteinrichtungen, sowie gepflegte Gasthöfe und Buschenschanken: Das alles und noch mehr hat Maria Saal zu bieten, verrät die Homepage.

Ein Tipp für die Freizeitgestaltung: Kulturführer zu Maria Saal und Umgebung bekommt man rund um die Uhr auf der Homepage. Vorab können Sie sich auch schon vergewissern, ob das Wetter mitspielt, unter www.mariasaal.at.

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