Kärnten Blog

Skifahren im freien Gelände am Nassfeld.

Veröffentlicht am 25. Februar 2014 von

Das Nassfeld. Kärntens größtes Skigebiet. Tag 2. Nach Super Guide Silke Pucher vom Hotel Sonnalpe hatten wir heute ein Date mit Gerald Zankl, Online Marketing Nassfeld. Und weil am 2. Tag eines Aufenthaltes alle viel einfacher ist hatten wir procedure as every day. Frühstück im Biedermeier Schloss Lerchenhof , alles packen, rein ins Auto und ab nach Tröpolach. Es war kurz nach 8.00 Uhr. So wie gestern war die Anreise, dank der sehr zeitigen Früh problemlos. Wir erwischten wieder Parkplatz Nummer 2. Wieder füllte sich dieser während wir unsere Skischuhe zuschnallten in Sekundentakt. Wieder sollte es ein Tag der Superlative werden. Wieder haben das Tausende andere Skifahren auch gedacht. Vor allem Slowenen, Kroaten und Italiener. Aber auch K, KL und VI war stark vertreten.

Oben angekommen zeigte sich das Nassfeld von seiner Winterwonderland-Seite. Heute etwas weniger, weil durch die warmen Temperaturen der Schnee teilweise von den Bäumen gefallen war. Egal. Zu stark noch die Erinnerungen an den gestrigen Tag. Nach den 60ig km und knapp 10.000 Höhenmetern des vergangenen Tages war die Lust am Ski fahren ungebremst hoch. Auch weil der eine oder andere Powderhang noch verspurt werden wollte.

Nach der obligaten Fotosession für die Social Media Kanäle und dem Live-Stream unseres Besuches führen wir direkt auf den Gartnerkofel hinauf. Dort gab es ein Meet and Greet mit dem Chef der legendären Berghex Hütte. Ein kurzes Tratscherl und ich hörte eine Stimme. Eine Stimme, welche vom Auernig kam. Ein kleiner unscheinbarer Berg. Direkt an der Grenze zu Italien am Fuße des Garnitzberges. Diese Stimme sagte mir, ich solle den unberührten Hang da oben unbedingt befahren.

So eine Einladung lass ich mir nicht nehmen. Da ich alle Pisten am Nassfeld schon abgefahren bin (inklusive grenzgenialem Aufsteig auf den Schnittlauchkofel samt atemberaubender Abfahrt), war es an der Zeit den Besuch am Nassfeld mit einer weiteren Powderline zu krönen. Ich musste ca. 20 Minuten, vielleicht auch mehr, aufsteigen. Mein Kästle MX88/188 am Buckel. Eine schwere Last, die ich aber gerne getragen habe. Jeder hat so seine Laster, welche er zu tragen hat. Der Blick während des Aufstieges und das Panorama waren einfach stark. Die Julischen Alpen. Fast die Adria (fast). Der Rosskopf, der Trogkofel, der Gartnerkofel und ganz weit Hinten konnte ich sogar den Großglockner erblicken. Stark.

Und heiß. Die Temperaturen recht frühlingshaft. Der Schnee an den Südhängen schon etwas aufgefirnt. Zeit abzufahren. Schnell noch Materialcheck. LVS Gerät. Ski. Helm. Brille. Und los. Die Abfahrt dauerte zwar nur ein paar Minuten. Sie war aber sehr intensiv genießbar. Ich hatte die Sonne im Rücken und konnte so meinen Schatten vor mir sehen.

Ich muss schon sagen, dass mich das Nassfeld sehr überrascht hat. Gut, die Kärntentracker haben wohl die zwei schönsten Tage dieses Winters erwischt. Aber dafür können wir ja nichts. Das größte Skigebiet Kärntens lockt durch die vielen Pistenkilometern und wie ich jetzt auch weiß, vielen Möglichkeiten auch abseits der gesicherten Pisten unterwegs zu sein. Selbstverständlich so wie es sich gehört. Mit der entsprechenden Ausrüstung und unter Berücksichtigung der lokalen und regionalen Lawinenwarnungen. Es gibt geniale Hänge, welche durch kurze Anstiege erreicht werden können. Es gibt weitläufige Hänge, welche über Querungen von den Bergstationen der Lifte erreicht werden können. Und es gäbe … aber das lassen wir.

Meine Empfehlung: früh anreisen um die Stoßzeit in Tröpolach beim Auffahren mit dem Millenium Express zu vermeiden. Oben im Gebiet verteilt es sich recht ordentlich. Da und dort ein paar Schlangen. Vor allem an den Schleppliften zu den Powderhängen oder an den schönen flachen Übungsliften. Ansonsten ist alles Top. Wir kommen wieder.

Für die Kärntentracker @CrisitanGemamto.

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