Kärnten Blog

Kulinarikerlebnis der Sonderklasse: Der Eisdom in Mallnitz

Veröffentlicht am 14. Februar 2014 von

Ein ganz besonderes Kulinarikerlebnis bietet der Eisdom in Mallnitz am Ankogel. Erich Hohenwarter vom Sonnenhof baut mit 8 seiner Mannen in 160 Stunden einen riesigen Iglu und kocht groß auf! Das Iglu ist 6 Meter hoch und 8 Meter im Durchmesser, gebaut aus 1.000m2 Schnee.

Aber der Reihe nach. Eigentlich war der Mölltaler Gletscher geplant, der uns diesmal grimmig empfang. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Den Ankogel und den Mölltaler Gletscher holen wir nach! Und für mich als Kücheng`schichtler hat die Kulinarik nunmal einen sehr hohen Stellenwert, insbesondere und unbedingt in Kärnten!

Die Kärntenträcker stürmen Mallnitz und schon die erste Begegnung mit Erich Hohenwarter verläuft köstlich: Du, wir kennen uns von Facebook! Ein klares Indiz, dass soziale Netzwerke auch ihre Meriten haben!

Quasi als Freunde inspizieren wir den Eisdom, ein mächtiges Gebäude, zusätzlich tiefst verschneit. Überhaupt bietet Mallnitz einen wirklich klasse Flair, noch weitgehend unberührt, Vintage Area, so wie ich es liebe. Definitiv ein Geheimtipp, und ganz oben auf meiner To-Do Liste, sowohl im Sommer als auch Winter!

Aber zurück zu Erich, der uns mit vorzüglichster Küche verwöhnt. Der formidablen Kartoffelsteinpilzsuppe mit gefüllten Teigtaschen folgt eine exquisite Rindsrückenschnitte vom Hinterwälder Rind mit gefüllten Erdäpfeln, Defregger Grantensenfsauce und Wurzelgemüse! Schlicht awesome.

Das Rind übrigens für die Kenner „sous-vide“ gegart, also high-tech. Abgeschlossen wird das Spitzenmenü mit „Waffel mit Mallnitzer Schwarzbeeren, Haselnussschaum und Holunderapfelspalten“. Erstaunlich, was unter diesen winterlichen Umständen auf Spitzenniveau möglich ist.

Aber hier trennt sich offensichtlich die Spreu vom Hobbykoch Eaglepowder! Chapeau Erich, große Klasse! Neben den Köstlichkeiten der Küche bietet der Eisdom noch eine äußerst witzvolle Bar aus Eis, gut sortiert, was allerdings für mich erst späteren Abend zum Tragen kommen würde.

So hat die Südwestströmung auch Ihr Gutes, denn die Kärntentracker haben ausreichend Zeit, sich auch kulinarischen Themen zu widtmen, der lokalen, regionalen und so wichtigen Küche, ein Thema, das in Kärnten noch eine sehr große Zukunft haben wird!

Kärntentracker Christoph Cecerle aka Eaglepowder

P.S.: Teilen und Kommentare wie immer herzlich willkommen!

Die Appetithappen!

 

 

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