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Mistelzweige und Krampusse auf Burg Hochosterwitz

Veröffentlicht am 14. Dezember 2016 von

Es ist Feiertag und für den Adventmarkt öffnet die Burg Hochosterwitz ihre Tore. Wir nutzen das Angebot und freuen uns auf einen schönen Spaziergang zur Burg.

Burg Hochosterwitz im Advent, © pixelpoint/Handler

Burg Hochosterwitz im Advent, © pixelpoint/Handler

Heute kommen wir ausnahmsweise von der anderen Seite an die Burg heran, versuchen diese seltene Perspektive mit der Kamera festzuhalten. Am Fuße des Berges, auf dem die Hochosterwitz thront, begrüßt uns beim Wächtertor die Ehrengarde Khevenhüller-Metsch. Sie bewacht und schützt seit 1600 die Fürstenfamilie und sichert das Schloss Niederhochosterwitz und die Burg Hochosterwitz.

Der Platz beim Handwerker ist zu einem Miniatur-Adventmarkt geworden. Hier finden wir einiges an Kunsthandwerk und ein paar Minuten zum Verweilen.

Was uns sofort auffällt: Die Tore sind geschmückt, als Symbol für Gesundheit, Fruchtbarkeit, Mut und Glück wurde jeweils ein Mistelzweig an jedem einzelnen der 14 Pforten befestigt. Im Eiltempo geht es hinauf, vorbei am Engeltor, Löwentor, der mittelalterlichen Werkstatt bis zum Kulmertor. Die alte Kanone steht immer noch in der Biegung vor dem Zwinger, der zur Burg führt.

Ein paar Stufen noch und wir befinden uns mitten im Adventmarkt. Wir haben ein Treffen vereinbart mit unseren Freunden. Wir genießen die Burg, den Duft und auch den Geschmack. Uns schmeckt die Kartoffelsuppe, die in der Burgküche frisch gekocht wurde, die Fischsuppe und der süße frisch gebackene Baumkuchen.

Wir werden kulinarisch fündig, kaufen ein paar köstliche geräucherte Forellen. An diesen Tagen ist die Burg zum Marktplatz geworden. Es gibt Ausgefallenes wie handgedrechselte Holzschalen, Speisen und Getränke aus der Region und handgemachte Glücksbringer für den Jahreswechsel.

Und der Advent auf Burg Hochosterwitz schmeckt nicht nur, sondern klingt auch richtig nach Weihnachten. Heute singen Outi und Lee, unplugged.

Süßer die Glocken nie klingen, so heißt es ja in einem bekannten Weihnachtslied. Die Glocken, die wir heute auf der Burg zu hören bekommen, kommen aber weder aus einem Lautsprecher, noch von einer Kirche, sondern von den Görtschitztaler Perchten, die gemeinsam mit dem Nikolaus zum Adventmarkt auf der Burg Hochosterwitz erscheinen.

Es wird dunkel auf unserem Weg hinunter und wir genießen den Sonnenuntergang. Was hier immer schön ist, das ist der Ausblick und auch der Blick zur festlich beleuchteten Burg hinauf. Burg Hochosterwitz, du siehst uns bald wieder!

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